Black hat SEO weiterhin sehr beliebt

Heute bin einmal etwas anders als sonst durch das Web gesurft, inspiriert wurde ich durch einen Beitrag in dem Blog eisy zum Thema Black Hat SEO.
Black Hat SEO steht für alle Vorgehensweisen bei der Suchmaschinenoptimierung die gegen die Richtlinien der Suchmaschinen durchgeführt werden, wie etwa Cloaking, versteckte Texte, Doorway-Pages oder SPAM auf der Webseite.

Nachdem ich wahllos einige Keywords bei google eingegeben und mir jeweils die 3 ersten Anbieter zu den Keywords angesehen habe (ein Blick in den Quelltext reicht dazu aus), musste ich feststellen das der Einsatz von Methoden der Suchmaschinenoptimierung die gegen die Richtlinien wie etwa von google verstoßen immer noch sehr beliebt ist.


Texte hinter Bildern

Oft trifft man auf eine Seite die nur aus Bildern besteht. Ein Blick in den Quelltext zeigt jedoch deutliche Mengen an Text die hinter den Bildern versteckt werden. Dann braucht man sich nicht zu wundern warum diese Seiten zu dem Keyword ganz oben mit dabei sind.


IFRAME

Einige Webseiten nutzen die Möglichkeiten des IFRAME und holen sich damit weitere Textpassagen auf die betreffende Seite. Voll gepackt mit Keywords und einigen beschreibenden Wortgruppen.

iframe src=pic.gif style=width:1px; height:1px;visibility:hidden; border:none;

Mittels dieser kleinen Codezeile lassen sich ebenfalls einige Varianten in den Quellcode einflechten, die gegen die Richtlinien von google verstoßen.
In einigen Fällen wird diese in Kombination mit TagClouds eingesetzt um damit eine bessere interne Verlinkung zu erreichen, ohne das die Besucher von optisch störenden Tag-Wolken abgelenkt werden.

Was für eine interne Verlinkung gut ist, scheint für eine externe noch besser zu sein. Einige Webseiten nutzen diese Codezeile um damit ausgehende Links zu tarnen. Ein Blick in den Quelltext verrät diese jedoch.

Wer selbst einmal etwas Zeit hat, kann sich gern einmal auf die Suche nach solchen Quelltexten machen. Fündig wird man auf jeden Fall werden.
Wem die gefundenen Seiten stören sollten, kann diese auch gern bei google´s Spamreport anonym melden. Google geht dann manuell allen Meldungen nach und prüft diese genau. Wenn sich die Spammeldung als richtig erweisen sollte, dann stand die betreffende Seite die längste Zeit auf dem Platz innerhalb der SERPs.


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4 Kommentare to “Black hat SEO weiterhin sehr beliebt”

  1. Trends sagt:

    Sicher trifft man als Webworker ab und an auf solche Seiten im Netz. Wie verhalten sich jedoch Webmaster, wenn sie einen Verstoß gegen die Google-Richtlinien feststellen? Ich glaube, die meisten machen garnichts. Ist das richtig oder sollte jeder ganz scharf dagegen vorgehen?

  2. Konzept-Welt sagt:

    Das ist eine Entscheidung die jeder für sich treffen sollte. Wenn es sich dabei jedoch um einen direkten Wettbewerber einer eigenen Seite handeln sollte (z.B. Onlineshop), dann unternehmen die entsprechenden Webmaster schon etwas dagegen. Denn in diesen Fällen geht es ja um Umsätze und Gewinne.

  3. Sik sagt:

    Das mit den Texten hinter den Bildern verstehe ich nicht so genau – meinst Du richtig lange Texte, die hinter Bildern versteckt sind oder pointierte Beschreibungen zu den Bildern.

    Die sind ja per “alt” nicht nur erlaubt, sondern explizit erwünscht. Ich bitte um Klärung. ;)

    Merci beaucoup

  4. Konzept-Welt sagt:

    Hallo Sik,

    mit Texten hinter Bilder ist nicht der bekannte ALT-Tag gemeint. Schaue dir dazu bitte einmal das Beispiel in dem Blog von eisy an (der Link in der zweiten Zeile dieses Beitrages).
    Da sieht der Blick in den Cache und den Quelltext etwas anders aus, als wenn du die betreffende Seite direkt aufrufst.
    Dann dürfte klar sein, was damit gemeint ist.

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