Social Bookmarking wird leider immer beliebter
Social Bookmarking als kostenlose und attraktive Promotionvariante wird immer beliebter. Zum einen entstehen immer weitere neue Bookmarking-Dienste und zum anderen werden die Links von den Diensten bei Webmaster immer begehrter.
Dies führt teilweise bereits dazu, dass einige Webmaster sogar bereit sind für gespeicherte Bookmarks Geld zu bezahlen! So sind Gesuche über mehrere Einträge in Bookmark-Verzeichnissen gegen Bezahlung zu finden.
Wo liegt der Sinn in mehreren Einträgen?
Viele Dienste bieten so genannte Charts an, auf welchen die Seite mit den meisten gespeicherten Bookmarks zu finden sind. Oft sind diese Chart-Seiten vom PR her sehr gut bewertet. In diese Charts wollen viele Webmaster aufsteigen um von dem PR profitieren zu können.
Zusätzlich ist es bei einigen Diensten möglich seine eigenen gespeicherten Bookmarks zu veröffentlichen, auch so dass Suchmaschinen diese indizieren können. Somit sind einige Backlinks von den Anbietern möglich.
Ein dritter Punkt sind die Besucher welche von diesen Social Bookmarking Seiten auf die eigenen Seiten kommen können. Einige Dienste haben bereits mehrere tausende Mitglieder. Diese Mitglieder suchen oder stöbern auch innerhalb der öffentlichen Bookmarks anderer Mitglieder. Wenn nun ein interessanter Link gefunden worden ist, so wird dieser auch geklickt.
Man sieht, diese Dienste bieten neben dem eigentlichen Sinn, dem speichern von eigenen Lesezeichen, auch einige Vorteile für Webmaster.
Verschwindet durch den Missbrauch die Attraktivität und Exklusivität von Bookmark-Verzeichnissen?
Dies kann durchaus passieren. So reicht bei einigen Diensten für eine erfolgreiche Registrierung Emailadresse, Passwort und Benutzername aus (dies ist auch ein Grund warum diese Dienste erfolgreich sind, es sind keine unnötigen Anmeldedaten notwendig).
Was hindert einen nun, sich mit 20 verschiedenen Emailadressen bei einem Dienst anzumelden und dann die Bookmark-Einträge in seine Accounts, welche auf öffentlich gestellt sind, zu verkaufen? Noch ist dies erst im kommen, doch wenn dem kein Riegel seitens der Social Bookmark Anbieter vorgeschoben wird, dann ersticken diese Verzeichnisse im Linkspam und verliert damit an ihrer Attraktivität.
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Eine Möglichkeit, seinen Dienst sauber zu halten wäre eine Spam-Markierung, welche die Nutzer des Dienstes aktivieren könnten. So könnten die verdächtigen Einträge einerseits für andere Nutzer als solche markiert werden, andererseits könnten diese Einträge nach einer gewissen Anzahl an Markierungen durch verschiedene Nutzer, automatisch aus der Liste geworfen werden.