Google forciert indirekt den Stromverbrauch

Die Quellen im Internet geben unterschiedliche Aussagen zu dem Thema Stromverbrauch des Internets an. Laut weave-online.de liegt dieser bei 35.000.000.000 kWh pro Jahr. Laut strom-magazin.de liegt der Verbrauch der amerikanischen Rechenzentren allein bei 61 Milliarden kWh Strom pro Jahr.

Worauf möchte ich eigentlich hinaus? Um mit einer Hauptwebseite zu verschiedenen Keywords auf die erste Seite bei den Suchabfragen zu kommen, gibt es einige Möglichkeiten. Zum einen das Suchmaschinenmarketing, bei dem man pro Klick einen festen Betrag bezahlt. Die andere Möglichkeit ist das Optimieren der Webseiten für die Suchmaschinen. In diesem Bereich gilt es mittlerweile als fester Bestandteil das weitere kleinere Webseiten (Satelliten-Webseiten) angelegt. Diese Satelliten-Webseiten (alle mit eigenständiger Domain) werden dann ebenfalls mit Inhalten befüllt und mit allen möglichen kostenlosen Backlinks bestückt. Anschließend wird von diesen Satelliten-Webseiten optimal auf die Hauptwebseite verlinkt.

Einige SEOs nutzen eine große Anzahl an solchen Satelliten-Webseiten, die meistens alle auf verschiedenen Servern (wegen den unterschiedlichen IPs) liegen. Die Inhalte dieser Satelliten-Webseiten sind in vielen Fällen nicht besonders hochwertig, denn sie sollen ja nur dem Zwecke der Optimierung der Hauptseite dienen.

Da man mit dieser Vorgehensweise die Hauptwebseite sehr gut stärken kann, werden auch viele Webmaster in Zukunft diese Mittel einsetzen. Damit wird sich auch weiterhin die Anzahl der registrierten Domains und damit auch der benötigten Server erhöhen. Somit lässt sich durchaus festhalten, das google mit seinem Ranking-Verfahren für einen weltweiten steigenden Internet-Stromverbrauch sorgt.

Oder mal ehrlich, wie viele Domains von den 11.8 Millionen neuen Domains allein im ersten Quartal 2009 werden wohl für eine Satteliten-Webseite genutzt werden? Ich schätze das mindestens 50% dieser Domains allein für den Zweck der Optimierung oder mehrer bestehenden Webseiten eingesetzt werden.


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