Bidding Directorys, der neue Trend aus den USA
Aus den USA schwappt so langsam ein neuer Trend nach Europa und somit auch nach Deutschland. Die Rede ist hier von Bidding Directorys oder auch Link Bid Scripten.
Bei diesen Projekten, eine Weiterentwicklung von Webkatalogen, muss jeder Webmaster der eine Webseite eintragen will einen festen minimalen Betrag (meistens 5 Dollar) bezahlen. Damit hat er sich, vorausgesetzt die Webseite erfüllt die Eintragungsrichtlinien der Kataloge, eine Freischaltung in dem Webkatalog erkauft. Hat er jedoch nur den minimalen Betrag bezahlt dann wird er seine Webseite auch nur an der letzten Stelle in der eingetragenen Kategorie wieder finden. Denn bei den Bidding Directorys stehen die Seiten ganz oben, für die der betreffende Webmaster das meisten Geld bezahlt hat! Wer somit das meiste Geld investiert steht nicht nur in der betreffenden Kategorie ganz oben, sondern die TOP10 bekommen zudem noch einen Link von der Startseite des Link Bid Directory.
Ein lohnenswerter Eintrag?
Viele dieser neuen Webkataloge aus den USA weisen einen hohen Pagerank auf, so dass sich ein Eintrag vor allem für Pagerank-Jäger lohnen könnte.
Weiterhin werden die Einträge von den Betreibern sehr intensiv geprüft, was einer Forderung von google nachkommt.
Der größte Nachteil ist, dass es sich hierbei um Paidlinks (bezahlte Links) handelt und google diese Vorgehensweise definitiv nicht unterstützt. Somit kann es passieren das google diese entdeckt und dann die entsprechenden Maßnahmen eingreift, die betreffenden Verzeichnisse abwertet. Jedoch müssten dann nicht nur diese (neuen) Verzeichnisse abgewertet werden, sondern auch andere und gestandene Verzeichnisse wie Allesklar.de, Flix.de, etc. wo es auch fasst nur bezahlte Einträge gibt.
Beispiel:
Ein Beispiel für ein solches Bidding Directory ist das Verzeichnis von trendverteiler.de. Hier kostet der Eintrag Minimum 1,00 EUR. Wer sich einen Link auf der Startseite erkaufen will, der müsste aktuell mehr als 55,00 EUR hinlegen um sich den Platz 1 zu sichern.
Doch Achtung: Bei diesem Verzeichnis gibt es neben den Kategorien noch eine alphabetische Sortierung (Buchstaben im Footer) die für eine Abwertung des Projektes sorgen könnte. Dort werden die gleichen Einträge (aus den jeweiligen Kategorien) noch einmal aufgelistet und sorgen dafür dass diese nicht mehr thematisch geordnet sind. Bsp.: Bei Buchstabe B sind Webseiten zu den Themen wie Baufinanzierung, SEO, Blogs und Vanille zu finden!
Lohnt sich da noch ein Eintrag, wenn die Webseite in thematisch unsortiert gelistet ist?
Fazit: Ist der Webkatalog ordentlich aufgestellt (am besten thematisch fokussiert) und es geht dem Webmaster nicht nur um das Geld, indem er „alle“ Webseiten aufnimmt, sondern eine Vorauswahl durchführt, dann kann sich ein Eintrag auch in diese Verzeichnisse lohnen und google wird diese nicht abwerten.
Daher sollte jedes Verzeichnis vor einem Eintrag einer Prüfung unterzogen werden, dann klappt es auch mit dem Backlinks!
Fraglich ist jedoch wann dieser Trend vollständig auch in Deutschland angekommen ist, und solche Verzeichnisse wie Pilze aus dem Boden gestampft werden nur um etwas Geld damit zu verdienen (siehe auch Millionen-Dollar-Webseiten). Dann könnte es schwer werden ein solches Verzeichnis zu etablieren und als Webmaster durch das eintragen in diese einen Nutzen daraus zu ziehen.
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Na das ist ja mal ein revulutionäres Komzept. Wer am meisten bezahlt steht am weitesten oben, wie kmmen die nur immer weider auf so brilliante ideen?
Da es sich um Kataloge handelt, die für einen Eintrag Geld verlangen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis diese von Google abgestraft werden, steht ja auch in diesen “Katalog-Richtlinien”. Das Problem wird dort die Masse, machen das zu viele -> Abwertung.